EV3 Python zeitverzögerte Reaktion - ggf Aternativen?

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Re: EV3 Python zeitverzögerte Reaktion

Beitragvon HaWe » 5. Jul 2017 07:16

Technicmaster0 hat geschrieben:Der make Befehl hat nicht direkt etwas mit dem OS zu tun - den gibts bei Linux genau wie bei Windows und Mac (wenn man einen entsprechenden Compiler installiert hat). Damit werden Befehle in einer Makefile ausgeführt - meistens zum Kompilieren. Eigentlich sollte jeder C-Entwickler schon mal damit zu tun gehabt haben.
Zum Nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Make

ja, ich selber weiß zwar was "make" grundsätzlich ist, aber ich weiß nicht, wie der Wissensstand vom OP ist, und selber wüsste ich auch nicht, wie man mit dem make das c4ev3 auf einem Apple oder Linux PC zum Laufen kriegt.
Auf einem Windows PC war make bisher nicht nötig für mich (Borland TurboC, Borland C++ Builder, devc++ Compiler) und auf meinem Pi nutze ich es prinzipiell nicht, da habe ich alle compile- und build flags in den Geany preferences als konstante strings hinterlegt. make, makefile und cmake sind mir da viel zu umständlich und absolut nicht praxistauglich als Hobbyprogrammierer. Auch bei BricxCC war für gcc das makefile fest in den IDE compiler preferences hinterlegt und man hatte mit make selber nichts mehr zu tun: nach meiner Meinung ist das das höchste der Gefühle, was man Lego-Hobbyprogrammierern zumuten darf.
Gruß,
HaWe
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Re: EV3 Python zeitverzögerte Reaktion - ggf Aternativen?

Beitragvon HaWe » 5. Jul 2017 07:34

Sunny Spider hat geschrieben:Klar, beim Colorduino habe ich mich unklar ausgedrückt. Ich mache demnächst an der VHS einen Grundkurs "Arduino: Microcontroller in C programmieren" und da gibt's einen Uno dazu. Lustig ist das Rentnerleben ;-) Vielleicht lerne ich ja noch etwas ganz Neues dazu? Hier gibt's eine nähere Beschreibung zur Programmierung, aber das habe ich mir auch noch nicht detailliert angesehen.

Bei der Beschreibung des EVShield von Mindsensors gibt es auch ein Tutorial und eine Library auf Github. Aber, wie schon gesagt, das habe ich nur überflogen und vielleicht habe ich das als "Dokumentation" auch überschätzt.

Im Augenblick bin ich gerade frustriert, weil ich nicht rausbekomme, wie bei EV3 Basic zwischen den Kanälen bei mehreren IR-Sendern unterschieden wird. Bei der grafischen Programmieroberfläche des EV3 ist das kein Problem, aber bei EV3 Basic finde ich da nix .... Als Rentner scheine ich auch zuviel Zeit zu haben und beiße mich dann in etwas fest.

Nachtrag: bei den verschiedenen Kanälen der IR-Sender geht es darum, eine ganz einfache Navigation hinzubekommen. Also Richtung und Entfernung der Sender zu messen. Im Mode 1 wird das gemessen, aber nicht zwischen den Kanälen unterschieden.


als Alternative zu EV3, Arduino und anderen Zusatzshields favorisiere ich zur Zeit den Raspberry Pi (Typ 2 oder 3) zusammen mit den BrickPi3 Shields von Dexter https://www.dexterindustries.com/shop/b ... pberry-pi/ .
BrickPi3-board-standing-front-1.jpg

Man kann je Shield je 4 Lego-Sensoren (NXT, EV3) und 4 Lego-Motoren anschließen, z.B. die NXT Ultraschall- und die EV3 IR-Sensoren, sie lassen sich mit einfacher C/C++ Syntax programmieren (nicht ganz so einfach wie NXC, aber annähernd), und wenn man Geany als IDE direkt auf dem Raspi verwendet, muss man sich auch nicht mit ssh und puTTY oder mit Crosscompilern wie Eclipse rumschlagen:
Einfach HDMI Bildschirm an den Pi anschließen (5", 7", 10", 15", 24", was man grade halt da hat, ggf. auch Touchscreens, es skaliert sich automatisch) und eine Maus und ein keyboard (auch wireless), und man kann sofort loslegen.
BrickPi3 ist per SPI über die GPIO Steckerleiste mit dem Pi verbunden, ist stapelbar (ich meine mich zu erinnern: mindestens 8 Stück) und man hat so ohne weiteres 32 Lego-Sensoren und 32 Lego-Motoren zum Ansteuern (ggf sogar mehr), und das mit 1 einzigen Raspi.
Außerdem hat jedes Shield je 1 Grove Stecker für i2c-Sensoren, von denen man über 100 Stück einfach zusätzlich aneinanderhängen kann (wie bei i2c üblich).
Daneben sind die Raspi i2c- und UART ports und die meisten normalen digitalen GPIOS unbenutzt und weiter frei verfügbar, und man kann also jede Menge Raspi-Standard-Sensoren (Taster, Multiplexer, i2c-Sensoren etc.pp.) wie bei einem ganz normalen Raspi zusätzlich weiter verwenden, es können sogar noch weitere Bus-Ports wie 1-Wire, USB, und sogar der versteckte i2c-0 Bus genutzt werden.
Für Python-Fans etc. sind Raspi und BrickPi3 Shields außer mit C übrigens auch per Python, Scratch u.v.m. programmierbar.


http://www.mindstormsforum.de/viewtopic.php?f=78&t=9054

für die ersten Gehversuche für den Raspi (Linux-Erstinstallation, C-Entwicklungsumgebung, Basis-Libs, auch ohne weitere Shields mit Standard-Sensoren etc):
http://www.mindstormsforum.de/viewtopic.php?f=78&t=8689

für mich z.Zt. die allerbeste Alternative zu allem was es sonst noch an Lego-Mindstorms-kompatiblen Gerätschaften derzeit auf dem Markt gibt.
Gruß,
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Re: EV3 Python zeitverzögerte Reaktion

Beitragvon Technicmaster0 » 5. Jul 2017 15:36

HaWe hat geschrieben:ja, ich selber weiß zwar was "make" grundsätzlich ist, aber ich weiß nicht, wie der Wissensstand vom OP ist, und selber wüsste ich auch nicht, wie man mit dem make das c4ev3 auf einem Apple oder Linux PC zum Laufen kriegt.
Auf einem Windows PC war make bisher nicht nötig für mich (Borland TurboC, Borland C++ Builder, devc++ Compiler) und auf meinem Pi nutze ich es prinzipiell nicht, da habe ich alle compile- und build flags in den Geany preferences als konstante strings hinterlegt. make, makefile und cmake sind mir da viel zu umständlich und absolut nicht praxistauglich als Hobbyprogrammierer. Auch bei BricxCC war für gcc das makefile fest in den IDE compiler preferences hinterlegt und man hatte mit make selber nichts mehr zu tun: nach meiner Meinung ist das das höchste der Gefühle, was man Lego-Hobbyprogrammierern zumuten darf.

Im Zweifelsfall indem man "make" in die Konsole eintippt. Wenn ein Programm nicht viele Abhängigkeiten hat funktioniert das eigentlich problemlos.
Häufig gibts auch eine "build.bat"-Datei oder sowas im gleichen Verzeichnis wie die Makefile mit der man zwar Make benutzt aber nicht direkt damit zu tun hat. Bei Konsolenhacking usw. wird fast immer mit Makefiles gearbeitet.

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Re: EV3 Python zeitverzögerte Reaktion - ggf Aternativen?

Beitragvon HaWe » 5. Jul 2017 16:23

Wie bitte? ich glaube, wir reden aneinander vorbei: alleine make irgendwo einzutippen wird wohl kaum reichen.
wie ist/sind die genaue(n) Befehlszeile(n), um c4ev3 auf einem Linux PC oder einem Apple zu installieren ? Darum geht es letztendlich.

(ps, edit, ich tippe eigentlich eher auf einen Apple, den der OP besitzt - mal gucken, ob er sich noch einmal selber zu dem Thema äußert!)
Gruß,
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Re: EV3 Python zeitverzögerte Reaktion - ggf Aternativen?

Beitragvon Technicmaster0 » 6. Jul 2017 13:37

HaWe hat geschrieben:Wie bitte? ich glaube, wir reden aneinander vorbei: alleine make irgendwo einzutippen wird wohl kaum reichen.
wie ist/sind die genaue(n) Befehlszeile(n), um c4ev3 auf einem Linux PC oder einem Apple zu installieren ? Darum geht es letztendlich.

(ps, edit, ich tippe eigentlich eher auf einen Apple, den der OP besitzt - mal gucken, ob er sich noch einmal selber zu dem Thema äußert!)

Also wenn ich mir so die Installationsanleitung von der Website anschaue (https://c4ev3.github.io/#manual-install) muss man (wenn der entsprechende Compiler installiert ist) nur den Quellcode herunterladen, entpacken und in der Kommandozeile "make" eingeben.
Eine Ausnahme ist der Uploader unter Linux, der noch libusb benötigt.

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Re: EV3 Python zeitverzögerte Reaktion - ggf Aternativen?

Beitragvon HaWe » 6. Jul 2017 13:59

jap, da wirst du wohl Recht haben, mag ntl sein, dass es der OP überlesen hat oder dass es für ihn zu schwierig zu verstehen oder nachzuvollziehen war.
Gruß,
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Re: EV3 Python zeitverzögerte Reaktion - ggf Aternativen?

Beitragvon a3f » 7. Jul 2017 18:51

Ich stehe gerne zur Verfügung falls OP Fragen bzgl. des make-Prozesses hat. Es ist aber wie Technicmaster0 gesagt hat, wirklich nicht mehr als Code entpacken und make im Ordner ausführen.

Dass es an öffentlich verfügbaren Beispielen mangelt ist in der Tat unglücklich. Ich kann leider keine beisteuern (keine Zeit und kein EV3, ich habe Uploader/Eclipse Plugin als studentische Hilfskraft geschrieben).

Dass Eclipse nicht jedermanns Sache ist, verstehe ich. Ich bin bei weitem auch kein Fan. Falls konkrete Probleme dabei auftreten, c4ev3 auf Deiner Lieblings-IDE zum laufen zu bringen, kannst Du gerne ein Issue aufmachen auf Github, aber zu einen offiziellen Support bestimmter IDEs außer Eclipse wird es wohl nicht kommen, wenn keiner aus der Community den Code dazu beiträgt.

Ich hoffe auch auf die Community was Code-Beispiele betrifft. Nur zu. Ich würde gerne Code-Beispiele in die Repo aufnehmen. :)


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