Roberta - ein Projekt zur M

Mindstorms im Unterricht. Ideen, Vorstellungen

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Roberta - ein Projekt zur Mädchenförderung

Beitragvon admin » 18. Feb 2006 17:33

Es gibt bisher kein Material, das Mädchen gezielt anspricht. Die Zielgruppe der Mädchen wird kaum berücksichtigt. Typische Roboter-Beispiele wie Panzerfahr­zeuge und Kampfroboter schrecken Mädchen eher ab. Auch Selbstbau-Roboter (z.B. RealRobots) und Wettbewerbe wie RoboCup Soccer (Roboter-Fußball) sind für Mädchen weniger attraktiv als für Jungen. Es besteht die Gefahr einer Entwick­lung wie wir sie bei den Computerspielen beobachten können: sie sind von den Bedürfnissen der Jungen geprägt und stoßen bei Mädchen vielfach auf Desinte­res­se oder gar Ablehnung1.

Hier setzt Roberta an und entwickelt Roboterkurse, die die Zielgruppe Mädchen besonders berücksichtigen, wobei ein Mindestalter von 10 Jahren vorausgesetzt wird. Die naturwissenschaftlich-technischen Interessen beider Geschlechter werden gefördert.

http://www.roberta-home.de

Ich habe es ausprobiert. Es ist nicht schlecht. Nachteil: Nur NQC und RIS2 laufen. Hier hätte ich mir eine Verknüpfung mit Robolab gewünscht.

Läuft aber gut!
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Beitragvon jojo » 12. Okt 2006 19:08

Es ist schön das mal an uns mädchen gedacht wird, doch ich finde es eigentlich ganz gut so wie es ist. :cheer:

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Beitragvon lurker » 13. Okt 2006 20:40

Ja, da sieht man mal wieder, wie ungerecht die Welt ist: Roboterkurse nur für Mädchen (sind die normalen Kurse in irgendeiner Weise nur für Jungen??), und dann wird wieder gleich abgegrenzt!

Hoffe mein mangelnder Ernst ist allseits be/erkannt.

Ist das mit Nqc nicht egal? Ich würde jetzt so sagen, wenn ein Mädchen sich jetzt schon mit Spielzeugrobotern abgibt, muss es wohl auch informatisch bewandet sein ;-) Leider glaube ich, dass diese Aussage näher an der Wahrheit liegt, als es sein sollte.

ansonsten finde ich es natürlich gut, dass jemand für Mindstormsinteresse unter Mädchen wirbt.
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Beitragvon sowiedunichheist » 17. Okt 2009 10:21

wir hatten das roberta projekt auch an unserer schule und auch jungen durften mit machen
die mädchen hatten null interesse und wir jungs fandens auch doof weil wir nur alle den selben öden roboter bauen durften
:dooof:

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Beitragvon HaWe » 17. Okt 2009 10:38

Nach allem was man liest, sind die Mädchen entwicklungsmäßig, intellektuell und was die Lerndisziplin angeht den Jungs zunächst sowieso eher überlegen. Das spiegelt sich nicht nur in den Noten der Unter- und Mittelstufenklassen, sondern auch in der steigenden Abitur- und Studentenquote wieder.

Nach Geschlechtern getrennter Unterricht ggf. mit spezifischem Lernmaterial ist trotzdem ok, wenn dabei das jew. andere Geschlecht nicht benachteiligt wird.

Häufig genannte Beispiele sind nat.-wiss. Fächer, in denen Mädchen gezielter (und mit entspr. Lehr/Lernmaterial spezifischer) gefördert werden können, wenn keine Jungs dabei sind,
aber auch Sprachen und sozial-/geisteswiss. Fächer sind zu nennen, in denen eher die Jungs Defizite haben und ohne Mädchen in der Klasse besser gefördert werden können.

Wenn die Balance der Förderung stimmt, hat also auch "Roberta" seine/ihre Berechtigung. Dabei ist (Des-)Interesse am Fach eher eine Frage der Motivation durch einen (Lehrer-seitigen) spannenden Unterricht als eine Frage des Projekts an sich...

Insgesamt sollten diese Ergebnisse aber auch wieder das Thema der generellen Geschlechter-Trennung der Schulen (also reine Jungen- und reine Mädchen-Schulen) aufleben lassen.

my 2ct.
Gruß,
HaWe
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Roberta nur für Mädchen oder auch für Jungen?

Beitragvon timos » 14. Dez 2009 09:34

Nach all dem was ich weiß und in der Literatur zu Roberta lesen konnte,
gibt es generelle Unterschiede, wie auf Mädchen (und Jungen) zu gegangen werden sollte. Einfaches Beispiel, Jungen lösen die Ihnen gestellte Aufgabe - Quadrat fahren - eher ungenau, um danach ihr Roboter-Modell schneller zu machen oder neue Sensorik auszuprobieren, Mädchen hingegen programmieren ihren Roboter solange bis diese ein exaktes Quadrat fährt -, andererseits setzen sich Jungen-Gruppen viel schneller unter Leistungsdruck und achten darauf, wie schnell/langsam sie im Vergleich zu anderen sind; Ausnahmen bestätigen natürlich auch in diesem Fall die Regel.


Einfach mal unter scholar.google.com - Nach Roberta Roboter googeln und die Wissenschaftliche Begleitforschung auf diesem Gebiet querlesen.

Beste Grüße.
Tim
ps: habe Roberta auch auf Twitter (Roberta_0110) und Facebook (Roberta-Lernen mit Robotern) gefunden ;)


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