Stabil bauen?

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Stabil bauen?

Beitragvon Klaufi » 1. Jun 2010 21:14

Ich hab jetzt schon diverse Konzepte für meinen Roboterarm ausprobiert aber nichts mag mich so wirklich zufrieden stellen, überall wackeln die Teile wie nichts Gutes. Ich führe das mal hauptsächlich auf die Dünnen Achsen zurück, die ja nicht sonderlich dafür ausgerichtet sind große Teile oder lange Hebel zu halten und daher ziemlich schnell tordieren. Daher war jetzt meine Idee mir jetzt einige von diesen Teilen zu besorgen:
Bild
Und diese dann als Gelenke zu verbauen. Die dürften nicht Tordieren und durch die Übersetzung dürfte die Hauptwelle kaum belastet werden. Außerdem dürfte der teller gut auch nichtaxiale Momente aufnehmen können durch seine breite Form. Hat jemand solche Teile und kann mir sagen, ob sie dafür gut brauchbar sind?

Weiterhin sind mir die Armglieder selbst auch immernoch zu labberig, könnte man da vll. mit Fachwerkbauweise was reißen? Wie realisiert man eine solche am besten mit Lego?

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Beitragvon Sebi » 1. Jun 2010 21:15

Solche Probleme habe ich auch. Probiere mal an den Stellen an denen es wackelt, Tesa (ruhig mehrere Lagen) drauf zu kleben.

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Beitragvon Klaufi » 1. Jun 2010 21:53

Tja, da merkt man leider die Grenzen des Legos ... leider

Wenn ich die Möglichkeit hätte würde ich mir gerne mal Lego-Technik-Steine aus Aluminium fräsen, das hätte mal Stil 8-)
Wobei, wenn man schon solche Möglichkeiten hätte könnte mans auch gleich ordentlich machen.

Ich glaub ich werd mir wirklich mal die oben genannten Teile holen, am besten 3 Stück, für jeden Motor eins^^
Schauen jedenfalls vielversprechend aus.

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Beitragvon N X T » 1. Jun 2010 22:00

Diese Teller sind echt gut.

Und so krigt man einen arm richtig stabil hin. Ich habe dieses Set ja und der Kran ist super Steif.

http://bastelbu.de/lego/img/lego-technic-8288-1.jpg
Bild
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

http://www.lego-technik-nxt.de.tl/

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Beitragvon Klaufi » 5. Jun 2010 15:09

Hab mir jetzt 3 von den Teilen geholt und auch gleich ausprobiert, die machen sich echt gut. Etwas Spiel ist zwar immer noch, aber das bleibt wohl nicht aus. Dafür läuft das Teil jetzt schon recht gut, ich glaub ich mach nachher mal paar Bilder und vll. ein Video

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Re: Stabil bauen? - "LEGO meets Fischertechnik"

Beitragvon Baudobrigus » 24. Jun 2012 15:27

@Alle
Mit der letzten Antwort zu diesem Thema ist es zwar schon 2 Jahre her, aber die Stabilitätsproblematik besteht insbesondere bei größeren Modellen auch heute noch.

Mein Vorschlag:
Wie wärs mit ergänzenden Fischertechnik-Komponenten? - Diese gibt es bei eBay ziemlich günstig. Ich selbst bin alter Fischertechnik-Fan und kann über die Stabilität auch größter Projekte nicht klagen. Mein Weg führte nun auch zu Lego-Mindstorms, einmal wegen meiner 4 schon erwachsenen Kids und meiner zahlreichen Enkelkinder, die sich Gott sei Dank kreativ mit LEGO vergnügen. Der Hauptgrund war aber, dass Mindstorms bzw. der NXT über Qualitäten verfügt, die Fischertechnik nicht bietet, ich aber für meine Bauvorhaben benötige. Und so bin ich nun dabei, Fischertechnik und Lego (Mindstorms) zu kombinieren. Was nur noch fehlt, aber lösbar sein sollte: Robuste, formstabile Adapter-Bauteile. Aber hiervon soll es ja schon einige geben (-> siehe 3D-Drucker)

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Re: Stabil bauen?

Beitragvon HaWe » 24. Jun 2012 17:51

die FT Kunststoff-Bauteile sind ähnlich wenig belastbar wie die von Lego, nur die Metallteile von FT sind ein echter Stabilitätsvorteil (die alten Metallachsen und die Aluprofile).
Ganz schlecht bei FT: Die Teile rutschen wegen des Feder/Nut-System und lassen sich nur extrem kompliziert fixieren.

Ansonsten bringen aber auch Metallus-Leisten und -Winkel (wie auch von Metabo und Märklin-Metall) deutlich mehr Stabilität, die Metallachsen sind hier ja die gleichen wie die alten von FT.

Inzwischen gibt es aber auch so ziemlich alle Lego-Bauteile aus Metall von einem Drittanbieter (s. Thread "Bezugsquellen").
Gruß,
HaWe
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Re: Stabil bauen?

Beitragvon Baudobrigus » 24. Jun 2012 18:36

@Ford:
Es stimmt, dass das Nut-Feder-System nicht immer dynamische Stabilität verspricht. Dem kann man aber mit ein wenig Erfahrung wirksam und nachhaltig entgegenwirken und zwar mit FT-eigenen Bauteilen. Bester beispielhafter Beleg hierfür ist eine ca. 3 m hohe und geschätzte 15m lange Fischertechnik-Schwebebahn oder eine ebenso voluminöse Achterbahn (auf Neudeutsch: Rollercoaster), die während einer Ausstellung im Ganztagsbetrieb trotz enormer dynamischer Krafteinwirkung treu ihren Dienst verrichteten (siehe auch unter YouTube). Das Befragen der Erbauer ergab, dass keinerlei, vom bestimmungsmäßigen Gebrauch abweichende Unterstützungsmaßnahmen (wie z.B. Klebungen, Metallverstärkungen) zum Einsatz gekommen seien. Ich kann das natürlich an dieser Stelle zunächst einmal auch nur glauben.

[url]Was ich damit nur sagen will[/url]: Fischertechnik [url]kann[/url] (muss aber nicht zwingend bei jedem Vorhaben) bei großvolumigen Modellvorhaben eine [url]gewisse unterstützende[/url]und zugleich äußerst preiswerte Variante für den kleinen Geldbeutel darstellen. Du selbst hast ja ein wunderschönes Beispiel weiter oben mit dem Schach-Greifarm gebracht. Dort wurden auch nur in Teilbereichen FT-Metallteile verbaut.
ich kann hier nur empfehlen: In der e-Bucht für ca. 10 Euronen einen Anfangs-Statik-Baukasten und einen Grundbaukasten 50 zu erwerben. Die gibt es in den Sommermonaten erfahrungsgemäß für sehr wenig Geld. Einen Versuch sollte es wert sein.

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Re: Stabil bauen?

Beitragvon HaWe » 24. Jun 2012 19:33

danke für die Tipps, aber ich baue bereits mit FT seit den 1980ern und ich glaube, ich kenne so ziemlich alle Tricks. Ich verwende es zusammen mit anderen Systemen alternativ oder in Kombination, ganz nach Bedarf. Vieles daran mag ich, vieles nicht - ganz wie auch bei Lego oder Tetrix (was ich inzwischen v.a. wegen der schlechten Elektronik wieder verkauft habe).
Gruß,
HaWe
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